So erfüllen Sie sich den Traum vom Eigenheim

Welcher Verbraucher träumt nicht davon, ein schönes Eigenheim zu besitzen. Hier kann man wirklich tun und lassen, was man möchte. Das eigene Häuschen kann man individuell nach seinen Vorstellungen gestalten und den Garten so anlegen, wie es einem am besten gefällt. Weder über eine lästige Hausordnung noch über Mieterhöhungen muss man sich als Eigenheimbesitzer ärgern. Die Kinder können in einer optimalen Umgebung aufwachsen und darüber hinaus ist die eigene Immobilie auch noch die beste Altersvorsorge, die es derzeit gibt. Trotz all dieser überzeugenden Argumente wagen immer noch viel zu wenige deutsche Verbraucher den Schritt, sich ein eigenes Häuschen zu leisten. Die Ursachen für dieses Zögern sind meist finanzieller Art. Viele Menschen glauben, ihr Einkommen würde einfach nicht ausreichen, um eine Immobilie zu finanzieren. Doch wenn man es wirklich möchte und auch bereit ist, (vorübergehend) Einschränkungen beim Konsum hinzunehmen, kann man sich diesen Traum doch erfüllen.

Rechtzeitiges Sparen und sorgfältige Auswahl einer Finanzierung

Man kann gar nicht früh genug damit anfangen, für das eigene Häuschen zu sparen. Schon vom ersten Gehalt kann man einen kleineren Betrag für diesen Zweck zur Seite legen. Am besten man schließt einen Bauspar- oder einen Bankensparvertrag ab, bei dem Monat für Monat eine höhere Summe angespart wird. Selbstverständlich wird das nicht immer ohne Konsumverzicht möglich sein – aber die lohnende Perspektive macht alle Entbehrungen wett. Denn schon in wenigen Jahren kann man mit dem angesparten Kapital ein Darlehen aufnehmen, um den Hauskauf zu wagen. Dabei sollte man stets daran denken, dass man vom eigenen Haus umso mehr hat, je früher man darin einziehen kann. Auch alle außerplanmäßigen Geldeingänge, wie zum Beispiel aus Schenkungen oder Prämien, die zusätzlich zum Gehalt gezahlt werden, sollte man sparen, um sich den Traum vom eigenen Haus möglichst bald finanzieren zu können. Doch ohne Fremdfinanzierung wird es in der Regel dennoch nicht gehen. Hier sind Hypothekenkredite, bei denen eine dingliche Sicherheit auf das Grundstück eingetragen wird, und Bauspardarlehen die klassischen Finanzierungsarten. Kreditinstitute verlangen aus gutem Grund meistens, dass mindestens 20 Prozent des Preises des Hauses als Eigenkapital zur Verfügung stehen. Sollte es nämlich, aus welchen Gründen auch immer, zu Problemen bei der Rückzahlung kommen, muss die Immobilie verkauft werden. Sollte der dann erzielte Veräußerungserlös unter dem Anschaffungspreis liegen, dient das Eigenkapital als Risikopuffer. So bleibt den Kreditnehmern erspart, noch jahrelang für das Immobiliendarlehen aufkommen zu müssen, obwohl sie schon lange kein Haus mehr besitzen. Für Angehörige bestimmter Berufsgruppen können auch Beamtendarlehen in Frage kommen. Bei diesen ist man völlig frei in der Verwendung, so ist es ohne weiteres möglich, sie auch für die Finanzierung einer Immobilie zu nutzen. Besonders praktisch ist dabei, dass keinerlei Sicherheiten verlangt werden. Allerdings können grundsätzlich nur Beamte, Angestellte im öffentlichen Dienst bei langjähriger Tätigkeit sowie Akademiker unter bestimmten Voraussetzungen diese Darlehen in Anspruch nehmen.